Stelle eine 25‑Minuten‑Sanduhr auf, decke Benachrichtigungen ab, schreibe das eine Ziel für den Durchlauf auf. Das rieselnde Glas erinnert an Endlichkeit ohne Druckwellen. Wenn die letzten Körner fallen, halte schriftlich fest, was gelang, was offen bleibt und wie die Pause aussieht.
Skizziere deinen Tag als drei große Blöcke und zwei Puffer. Schiebe Aufgaben als kleine Kästchen hinein, radiere, wenn nötig, und verschiebe sichtbar. Dieses haptische Schieben zähmt das Parkinson’sche Gesetz, macht Grenzen spürbar und schützt tiefes Arbeiten vor heimlichen Lückenfressern.
Lege die Uhr beiseite, stelle ein Glas Wasser bereit, dehne Schultern und Kiefer, schaue für zwei Minuten weit in die Ferne. Diese clevere Pause schenkt Sauerstoff, löst Mikrostress und verhindert, dass du ausgerechnet mit Scrollen den frisch gewonnenen Fokus wieder verlierst.